Die Bewegungsfreiheit der Menschen ist aktuell zur Eindämmung des Coronavirus eingeschränkt. Home Office statt Büroalltag mit den Kollegen, Restaurants, Bars, Kinos und viele Läden haben geschlossen. Das Zusammenfinden in Gruppen ist nicht mehr erlaubt. Welche Auswirkungen hat das auf das Kaufverhalten der Menschen?
So hat ein Viertel (25 Prozent) der Befragten eine größere geplante Anschaffung aufgrund des Coronavirus verschoben. Zu den meistgenannten aufgeschobenen Anschaffungen gehören Autos, Fernseher, Urlaubsreisen, Möbel und Smartphones. Was das generelle Kaufvolumen angeht, gibt allerdings eine deutilche Mehrheit der Befragten an, genauso viel wie immer einzukaufen.
Für den Onlinehandel ist die Krise durchaus auch eine Chance: Ein gutes Drittel der Deutschen (34 Prozent) kauft mehr online ein, 58 Prozent gleich viel wie vor der Corona-Krise, nur 8 Prozent kaufen weniger online. 21 Prozent geben an, weniger in Geschäften einzukaufen als sonst.
Es wurden 2.500 Deutsche zwischen 16 und 65 Jahren bevölkerungsrepräsentativ befragt, die Daten sollen in den kommenden Wochen regelmäßig aktualisiert werden.
Das Marktforschungsunternehmen Appinio führt seine Befragungen über eine Mobile App durch und verspricht so besonders schnelle Ergebnisse. Entscheidungen und Ideen ließen sich in Echtzeit validieren, wirbt Appinio. Die Marktforscher liefern Feedback aus mehr als 50 Märkten und helfen Unternehmen so dabei, die Wünsche von Kunden zu erkennen und in den Mittelpunkt ihres Handels zu stellen.
Kommentare