Vor allem der Onlinehandel soll laut Prognose den Umsatz in die Höhe treiben. Mehr als 1,2 Milliarden Euro Umsatz erwartet IHL Group allein im Bereich E-Commerce. Für Händler bedeutet dies, dass sie sich an neue Geschäftsmodelle anpassen müssen. In der Umfrage unter den Einzelhändlern, die mehr als fünf Prozent Wachstum erwarten, gaben 60 Prozent an, dass das Umsatzplus Anlass sei, ihre Geschäftsprozesse anzupassen. 52 Prozent führten den Onlinehandel und ebenso viele die Same-Day-Delivery als Grund für neue Prozesse an.
Steigende Investitionen in Technik
Damit begegnen sie der Forderung der Verbraucher, mehrere Optionen für die Lieferung und eine Rückgabe in der Filiale anzubieten. Für die Anpassungen seien Investitionen nötig, so die Studienautoren. Sie erwarten daher, dass auch die Ausgaben für Technologie in den kommenden drei Jahren um drei Prozent zulegen werden.
Größeres Filialnetz
Gute Aussichten für das Wachstum in den kommenden Jahren zeichneten sich bereits 2017 bei den Filialisten in Europa und Nordamerika ab. 42 Prozent der Einzelhändler eröffneten im vergangenen Jahr neue Filialen, nur 15 Prozent schlossen Läden. Auch dieser Trend soll sich laut dem Beratungsunternehmen IHL Group bis 2021 weiter fortsetzen.
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