Einen Bedeutungsabfall hingegen erfährt Facebook als Traffic-Quelle. Seit 2016 nahm dieser um knapp 20 Prozentpunkte ab. Das sind Ergebnisse der neuen Onlineshop-Studie zum Einsatz von SEO (Suchmaschinenoptimierung), SEA (Suchmaschinenwerbung) und Social Media, die die Agentur Aufgesang jährlich vorlegt. Darin untersuchen die Studienautoren die Online-Marketing-Kanäle von 196 der größten deutschen Onlineshops.
Nicht nur was die Mitgliederzahlen betrifft, ist Facebook aber noch die Nummer eins bei den Social-Media-Kanälen: Sowohl in Sachen Traffic als auch Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken bleibt Facebook ganz vorn. Dennoch zeichnet sich ein leichter Rückgang des Traffics um 9,97 Prozentpunkte auf 48,78 Prozent ab. Bildgewaltige Social-Media-Kanäle sind auf dem Vormarsch: Der von YouTube generierte Traffic stieg auf 30,58 Prozent an – das sind 11,46 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Auch Instagram und Pinterest gewinnen als Traffic-Quelle an Bedeutung.
Beim Einsatz von Online-Marketing lassen sich in den einzelnen Branchen Unterschiede erkennen: Die organische Sichtbarkeit ist insbesondere für die Branchen Komplettsortiment, Heimwerker und Spielwaren von Gewicht. Die größte Steigerung gegenüber dem Vorjahr zeigt sich im Bereich Tiernahrung (plus 52,99 Prozent). In diesem Jahr ist der Universal-Search-Traffic in allen untersuchten Branchen angestiegen – von 7,63 Prozent (2017) auf 15,34 Prozent (2018). Nur in den Branchen Büroausstattung und Tiernahrung ist ein Rückgang des über Universal Search generierten Traffics zu verzeichnen.
Am stärksten vertreten ist in allen untersuchten Bereichen die Bildersuche (91,78 Prozent), gefolgt von Maps. Besonders spannend: Die Videosuche verwenden Nutzer am häufigsten in der Arzneimittel-Branche. Die Suche von Shops über Maps ist insbesondere für die Branchen Heimwerker, Spielwaren und Kosmetik beliebt.
Die komplette Studie steht hier zum kostenlosen Download bereit.
Kommentare