Umfrage: Nachbars netter Paketdienst

Die meisten Onlineshopper wollen, dass ihr Paket beim Nachbarn abgegeben wird, wenn sie nicht zu Hause sind. Das ergab die „ECC-Logistikstudie 2015: Erfolg auf der letzten Meile“ in Zusammenarbeit mit Hermes, für die knapp 1000 Online-Einkäufer in verschiedenen Branchen befragt wurden.

21.03.2016

Zwar lassen sich Internetkunden ihre Bestellungen am liebsten nach Hause schicken – die Wohnadresse ist für rund 83 Prozent der Befragten der Lieferort Nummer eins. Doch Nachbars Hilfe ist offenbar gleich danach Onlineshoppers Lieblingsoption (78 Prozent). Dennoch landet nur jede dritte Bestellung, die nicht direkt zugestellt werden konnte, beim Haushalt nebenan. Einen erneuten Zustellversuch bevorzugen 71 Prozent der Onlinebesteller. Fast zwei Drittel der Konsumenten haben indes keine festen Präferenzen und wollen bei jeder Bestellung neu entscheiden, was mit ihrer Sendung geschieht, wenn sie der Paketbote nicht zu Hause antrifft.

Da nimmt es nicht wunder, dass Optionen, mit denen der Lieferprozess personalisiert werden kann, ebenfalls auf hohes Interesse stoßen. 85 Prozent der Frauen und 77 Prozent der Männer wollen bereits bei der Bestellung angeben können, wohin ihr Paket geliefert werden soll, wenn der erste Zustellversuch scheitert.

Schlagworte: Fokus, News, Onlineshopping, Lieferung

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