Metro-Übernahme: Gebotserhöhung dementiert

Im Ringen um den Handelskonzern Metro hat der tschechische Investor Daniel Kretinsky einen Bericht über eine Erhöhung des Gebots zurückgewiesen. Die Nachrichtenagentur DPA zitiert einen Sprecher des Konsortiums um Kretinsky: "Spekulationen über eine mögliche Anhebung des gebotenen Preises auf 17 Euro sind nicht korrekt."

 

Am späten Freitagnachmittag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, dass Kretinsky und Tkac eine Erhöhung des Gebots von 16 auf 17 Euro erwägen. Für die zwischenzeitlich deutlich gestiegene Aktie ging es am Montagvormittag nach dem Dementi wieder bergab – die Aktie stürzte um über 6 Prozent auf 14,55 Euro.

 

Die Offerte des Bieterkonsortiums EPGC um Kretinsky läuft noch bis zum 7. August. Kretinsky will mindestens 67,5 Prozent der Anteile, konnte aber bisher nur ein Drittel der Stammaktien einsammeln. Er kämpft nicht nur gegen die Empfehlung des Aufsichtsrats und des Vorstands, die Offerte wegen des zu geringen Preises abzulehnen, sondern auch gegen den Widerstand zweier Großaktionäre.

 

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