Ikea Deutschland steigert Umsatz

Der Möbelhändler Ikea bleibt in Deutschland auch dank des boomenden Online-Geschäfts auf Wachstumskurs. Der Umsatz steigt im Geschäftsjahr 2019 (31. August) um 5,5 Prozent auf 5,278 Milliarden Euro und damit stärker als im Jahr zuvor, wie die deutsche Tochter des Konzerns berichtet. Weltweit hat der in Schweden gegründete Möbelriese beim Umsatz um 5,0 Prozent auf rund 36,7 Milliarden Euro zugelegt, wie der Ikea-Mutterkonzern Ingka bereits mitgeteilt hat.

 

Besonders kräftig wächst bei Ikea Deutschland der Online-Umsatz. Er legt um 33,2 Prozent auf 494 Millionen Euro zu. Der Anteil an den gesamten Erlösen steigt dadurch um zwei Prozentpunkte auf 9,4 Prozent. "Damit zeigt sich, dass unsere Strategie, sich auf den Ausbau des Online-Geschäftes und die nahtlose Verknüpfung aller Kanäle zu konzentrieren, bei unseren Kunden gut angekommen ist", sagt Dennis Balslev, Geschäftsführer von Ikea Deutschland. Die Bundesrepublik ist der größte europäische Einzelmarkt von Ikea.

 

Gut 50 Millionen Kunden haben in einem der unverändert 53 Möbelhäuser in Deutschland eingekauft, 5,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Sie haben aber im Schnitt 99,97 Euro ausgegeben und damit 11,2 Prozent mehr. Zusätzlich haben 3 Millionen Menschen (plus 50,3 Prozent) online für durchschnittlich 163,64 Euro (minus 12 Prozent) geshoppt. Diese Entwicklung zeigt nach Einschätzung Balslev die "unangefochtene Bedeutung" der Einrichtungshäuser.

 

Der Möbelriese will aber näher an die Kunden ran. Bei der Expansion setzt das Unternehmen nicht mehr auf die grüne Wiese, sondern auf kleinere Filialen und Planungsstudios in Innenstädten. In Deutschland ist eine erste Eröffnung spätestens 2021 in Berlin geplant.

 

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