Die EU-Kommission steht offenbar vor dem Abschluss ihrer Steuerermittlungen gegen den schwedischen Mutterkonzern der Ikea-Möbelhäuser. Wegen nicht korrekter Steuerpraktiken in den Niederlanden droht eine Nachzahlung von Millionen von Euro, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider meldet.
Die EU-Kommission hat die Angelegenheit vorerst nicht kommentiert. Die EU-Wettbewerbsbehörde hatte die Untersuchung vor zwei Jahren eingeleitet. Der Vorwurf: Franchise-Gebühren, die Ikea-Filialen an an eine Gesellschaft in den Niederlanden abführen, sollen nach Luxemburg weitergeleitet worden sein, wo sie nicht versteuert werden müssen. Ikea verschaffe sich so einen unfairen Wettbewerbsvorteil, heißt es.
Zur News-Übersicht geht es hier.