Ikea will in China expandieren

Ikea will sein Geschäft in China ausweiten. Einem Bericht zufolge investiert die Möbelhauskette dafür einen Milliardenbetrag. Demnach will der Händler mehr als 1,4 Mrd. USD investieren, mehrere neue Märkte sind geplant, wie die "Financial Times" berichtet. 

 

Derzeit betreibt Ikea 27 Geschäfte in dem riesigen Land. Der Umsatz sei aber in den vergangenen Jahren nur langsam gewachsen, heißt es. Dabei machten Konkurrenten aus dem stationären Handel wie aus dem E-Commerce den Schweden zu schaffen. Mit neuen Märkten und neuen Konzepten will Ikea deshalb offenbar auch in kleinere chinesische Städte vorstoßen und dabei eine neue wohlhabende Kundschaft ansprechen. 

 

Der chinesische Markt gehört für Ikea zu den fünf wichtigsten. Dort erzielte die Kette im vergangenen Jahr einen Umsatz von umgerechnet 2 Mrd. Euro – ein Zuwachs von 6 Prozent gegenüber 2017.

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Zum Weiterlesen

IFH-Prognose

Wie stark der Onlinehandel bis 2024 wachsen wird

Nach dem coronabedingten Rekordjahr 2020 mit einem Online-Umsatz zwischen 80 und 88 Milliarden Euro werden bei Trendfortschreibung 2024 120 Milliarden erreicht, bei zunehmender Dynamik sogar 141 Milliarden. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Instituts für Handelsforschung (IFH).

Marketing

Wie kleine Händler Kunden ansprechen können

Viele Deutsche halten es für wichtig, kleine Unternehmen, die es während der Coronakrise schwer haben, zu unterstützen - das zeigt eine You-Gov-Umfrage. Eine überwiegende Mehrheit der Verbraucher fühlt sich jedoch vom Marketing solcher lokalen Händler nicht angesprochen.

Coronapandemie

Wie deutsche Einzelhändler ihre Lieferketten krisenfest aufstellen

Eine Studie der Unternehmensberatung Alvarez & Marsal (A&M) beschreibt die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die Lieferketten im Einzelhandel. Demnach werden Händler Produkte im Wert von rund 9,4 Mrd. Euro in den nächsten zwölf Monaten aus Deutschland beziehen.

Preisauszeichnung

Das Ende des Feilschens

Meist klein und unscheinbar, verhindert es doch, dass es im deutschen Einzelhandel wie auf einem ­orientalischen Basar zugeht: Das Preisschild, vor über 150 Jahren von ersten Kaufhäusern eingeführt, beendet das Preisgeschacher und erleichtert Preisvergleiche.

Lockdown

HDE erwartet Klagen von Händlern wegen Coronahilfen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet mit Klagen von Einzelhandelsunternehmen gegen die Art der staatlichen Corona-Entschädigung. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth begründet dies mit einer Ungleichbehandlung gegenüber der Gastronomie.