Vorstand Sven Seidel verlässt die Otto Group

Der Multichannel-Retail-Vorstand der Otto Group, Sven Seidel, hat aus familiären Gründen um die vorzeitige Beendigung seines Vertrags gebeten. Das teilt das Unternehmen mit. Er wird sich ab 1. November 2019 als CEO einer Unternehmensgruppe mit Headquarter im süddeutschen Raum neuen Herausforderungen stellen.

 

Das Bedauern auf beiden Seiten ist laut Mitteilung groß. „Dieser Schritt fällt mir wirklich schwer“, sagt der 45-Jährige, „weil ich ein sehr spannendes Unternehmen, ein tolles Aufgabenfeld und Kolleginnen und Kollegen verlasse, die mir ans Herz gewachsen sind.“ Ausschlaggebend für den Wechsel war seine Familie, die im süddeutschen Raum verwurzelt ist und gleichzeitig eine sich bietende „herausfordernde berufliche Perspektive“.

 

Sven Seidel war mit Wirkung zum 1. April 2018 zum Vorstand Multichannel-Retail des Handels- und Dienstleistungskonzerns Otto Group ernannt worden. Er hat bei der Otto Group das Multichannel-Retail-Business aus dem Vorstand heraus geführt. Dazu gehören Unternehmensgruppen wie Crate and Barrel, SportScheck, Manufactum und Frankonia, aber auch die strategische Beratung diverser Stationäraktivitäten großer Omnichannel-Anbieter des Konzerns – von Bonprix bis zur Witt-Gruppe. Darüber hinaus hat Sven Seidel die gesamten Importaktivitäten des Konzerns, die in der Konzerngesellschaft Otto International gebündelt sind, verantwortet.

 

„Herr Seidel hat in den vergangenen 18 Monaten unseren Retail- und Importgeschäften wegweisende Impulse geben können“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Otto, „fachlich wie auch menschlich bedauere ich deshalb sehr, dass Herr Seidel sich für eine Herausforderung außerhalb der Otto Group entschieden hat, wenn ich seine familiären Beweggründe auch gut verstehen kann.“ Über die Nachfolge Seidels im Vorstand macht die Otto Group vorerst keine Angaben.

 

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