Die Coronakrise schränkt das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft weiter ein. Um Gesundheitsschutz und Wirtschaft miteinander zu verbinden, schlagen die in der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand vereinten zehn Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft der Politik eine Zusammenarbeit an. Der duale Ansatz, also das gemeinschaftliche Engagement von Wirtschaft und Staat, habe sich schon zuvor bewährt. Etwa bei der Berufsausbildung oder bei der Integration von Geflüchteten.
Bei der aktuellen Herausforderung liege es nahe, Wege aus der Krise in engster Zusammenarbeit zu finden, heißt es seitens der Verbände. Neben der kurzfristig zu lösenden Frage, wie eine Lockerung der eingeführten Beschränkungen unter Abwägung aller relevanten Aspekte erfolgen sollte, gehe es vor allem um die mittel- und längerfristig anzupassenden Rahmenbedingungen, um den Mittelstand als wirtschaftlichen Stabilitätsanker zu erhalten. Dazu sei es wichtig, ihn mit einem Belastungsmoratorium während der Krise von bürokratischen und materiellen Lasten zu befreien und mit einer zukunftsweisenden Infrastruktur auszustatten.
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