Die britische Kaufhaus- und Supermarktkette Marks & Spencer streicht als Folge der Coronakrise 7.000 Jobs - eine Größenordnung, die rund zehn Prozent der Belegschaft entspricht. Der Abbau solle in den kommenden drei Monaten vollzogen werden, heißt es aus dem Unternehmen. Ein Teil der Jobs soll durch freiwillige Austritte und Vorruhestandsregelungen abgebaut werden.
Schon im Mai hatte der Konzern angekündigt, 500 Millionen Pfund sparen zu wollen. Zwar blieben die Supermärkte und Lebensmittelabteilungen von Marks & Spencer während des Lockdowns geöffnet und konnten ihren Umsatz leicht steigern. Aber das Geschäft mit Kleidung und Haushaltswaren ist eingebrochen, eine Erholung auch nach Ende des Lockdowns nicht in Sicht.
Der Konzernumsatz sank in den vergangenen 19 Wochen nach Unternehmensangaben um 19,2 Prozent. Besonders stark leiden die Häuser in City-Lagen, ebenfalls bereits im Mai hatte das Unternehmen daher hundert Filialschließungen bis Ende des Jahres angekündigt.
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