Der Real-Eigentümer SCP will in allen Geschäftsbereichen sparen, wie die Lebensmittel Zeitung berichtet. Insgesamt hat das Unternehmen demnach für einen Zeitraum von zwei Jahren ein Einsparpotenzial von bis zu 350 Mio. Euro ausgemacht.
Der Händler bestätigt dem Bericht zufolge, Real müsse die liquiden Mittel schützen und die Verluste im operativen Geschäft reduzieren. Zwar stand Real zuletzt besser da, als das in der Übergangszeit bis zum Weiterverkauf von Standorten an Kaufland, Edeka & Co. zu erwarten war. Dennoch hat das Management große Blöcke für Kostensenkungen bei befristet Beschäftigten sowie bei der Kassenbesetzung ausgemacht.
Dort könnten bis zu 200 Mio. Euro eingespart werden, was darauf hinausläuft, dass viele befristet Beschäftigte das Unternehmen nach Vertragsablauf verlassen werden. Zudem wurde ein weitgehender Einstellungsstopp verhängt. Weitere Kosten will das Unternehmen über ein gestrafftes Sortiment und ein besseres Bestandsmanagement einsparen.
Zur News-Übersicht geht es hier.