Die Supermarktkette Real ist offenbar verkauft worden. Die 276 Märkte der Kette werden von dem deutsch-russischen Konsortium SCP Group und X+Bricks übernommen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Dem Bericht zufolge ist ein Kaufvertrag unterschrieben.
Nach Angaben des Gesamtbetriebsrats müssen 10.000 der insgesamt etwa 34.000 Real-Mitarbeiter mittelfristig mit einer Kündigung rechnen. Zwar wollen die Käufer einen Kern von 50 Real-Märkten für mindestens 24 Monate weiter betreiben. Der größte Teil der Filialen soll jedoch an andere Händler wie Edeka oder Kaufland verkauft werden. Rund 30 Filialen sollen geschlossen werden. Zahlreiche Beschäftigte demonstrierten während der Hauptversammlung des Metro-Konzerns für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.
Hintergrund des Verkaufs ist die Metro-Strategie, sich künftig ganz auf das Großhandelsgeschäft zu konzentrieren.
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