Die Handelskette Edeka geht nach dem Bauernprotest gegen eine Werbekampagne für Niedrigpreise auf die Landwirte zu. Es werde "kurzfristig" ein persönliches Gespräch mit Vertretern von Bauernorganisationen geben, sagt eine Edeka-Sprecherin. Dem Unternehmen sei an einem "guten Austausch" gelegen. Ort und Zeit des Treffens wollte die Sprecherin nicht mitteilen.
Edeka hat die Bewegung "Land schafft Verbindung", das Landvolk Niedersachsen, die Landfrauen Niedersachsen und den Bremischen Landwirtschaftsverband zu dem Treffen eingeladen, nachdem Werbeplakate mit dem Slogan "Essen hat einen Preis verdient: den niedrigsten" die Bauern empört hatten. In der Nacht zum Montag blockierten rund 200 Traktoren die Zufahrten zum Edeka-Großlager Wiefelstede bei Oldenburg. Edeka sprach allerdings von einem Missverständnis: Gemeint gewesen sei der Ort Essen (Oldenburg), nicht Essen im Sinne von Lebensmitteln.
Eine Managerin des Komikers Otto Waalkes, der auf den Plakaten zu sehen ist, sagte dem Sender NDR 1 zu der Werbung: "Hätten wir das so alles gewusst, hätten wir da nicht unterschrieben."
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