Die Grünen haben einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung zufolge ein Verbot von Billiglebensmitteln ins Gespräch gebracht. Eine solche Regelung sei eine Überlegung wert, um die Existenz von Landwirten zu sichern, zitiert das Blatt Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter. Der Handelsverband Deutschland (HDE) lehnt das ab.
Der Zeitung Welt sagt der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth, die Preise bildeten sich in einer Marktwirtschaft durch Angebot und Nachfrage. Unnötig hohe Verbraucherpreise lehnt er ab, nicht zuletzt aus sozialen Gründen: Menschen mit wenig Geld würden darunter leiden, so Genth. Zudem sei der Verkauf von Lebensmitteln zu Preisen unterhalb des Einkaufspreises bereits verboten. Auch Juristen äußern dem Bericht zufolge Zweifel an der Umsetzbarkeit eines solchen Verbotes.
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