Tengelmann prüft wohl Verkauf von Netto-Beteiligung

 

Die Corona-Krise geht auch an der Tengelmann-Gruppe nicht spurlos vorbei. Wie die Lebensmittel Zeitung berichtet, erwägt Konzernchef Christian Haub, die Beteiligung an Netto zu veräußern.

 

Netto sei eine sehr erfolgreiche Beteiligung gewesen, habe allerdings inzwischen keine strategische Bedeutung mehr - daher würden Alternativen geprüft, erklärt Haub dem Bericht zufolge. Der Familienkonzern hält noch zehn Prozent der Anteile an Netto. Vor vier Jahren gingen fünf Prozent der Anteile an die Edeka-Zentrale. Der Genossenschaft misfällt offenbar die noch verbliebene Gewinnbeteiligung von zehn Prozent, die jährlich an Tengelmann fließt. Berichten zufolge ist Edeka deshalb schon länger an einer Übernahme interessiert. 

 

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