Aldi Nord und Aldi Süd vereinheitlichen ihre Sortimente

Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd vereinheitlichen ihre Sortimente. Bis zum Jahresende wollen die Billiganbieter rund 100 Eigenmarken mit rund 1000 Produkten zusammenführen, die bislang bei den Schwesterunternehmen unter unterschiedlichen Markennamen und teilweise auch mit unterschiedlichen Rezepturen angeboten wurden. Das teilen die Discounter in einer gemeinsamen Erklärung mit.

 

"Bereits Ende 2020 soll der Großteil der Eigenmarken im Standardsortiment und bei den Aktionsartikeln identisch sein", betonen die Unternehmen. Aldi-Nord-Manager Tobias Heinbockel hob hervor, die künftig einheitliche Verpackung und gemeinsame Marketingmaßnahmen brächten Aldi Kostenvorteile. Diese werde der Discounter auch an die Kunden weitergeben.

 

Aldi-Süd-Manager Simon Gelzer betonte: «Bei einigen Produkten kann es sein, dass lediglich die Verpackung neu gestaltet wird. Andere Segmente gestalten wir komplett um - neuer Markenauftritt, neue Sorten und teilweise eine optimierte Rezeptur.» Nach wie vor werde es aber auch einige Artikel im Sortiment geben, die nur bei einer der Schwesterfirmen im Angebot seien. Dies gelte besonders für regionale Produkte.

 

Trotz eine wachsenden Zahl von Markenartikeln in den Regalen besteht das Aldi-Sortiment nach wie vor zu 90 Prozent aus Eigenmarken.

 

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