Mehrere deutsche Tochtergesellschaften des unter der Corona-Krise leidenden Modekonzerns Esprit sind zahlungsunfähig. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die das Unternehmen veröffentlicht hat. Man habe Schutzschirmverfahren beantragt, um sich vor Forderungen der Gläubiger zu schützen, heißt es. Dabei habe ein gerichtlich bestellter Sachverwalter die Aufsicht, während die Unternehmensführung weiterhin die Kontrolle behalten soll. Im Rahmen des Verfahrens sollen Verbindlichkeiten und Mietverträge "neu strukturiert" werden.
"Dies ist der richtige Schritt für Esprit, da die Coronavirus-Pandemie dramatische Auswirkungen auf unser Geschäft hat", sagt Esprit-Chef Anders Kristiansen laut Mitteilung. Um die Gehälter der Mitarbeiter sicherzustellen, sollen nach Angaben des Unternehmens teilweise auch staatliche Hilfsgelder zum Einsatz kommen.
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