Coronakrise: J.C. Penney meldet Insolvenz an

 

Die Coronakrise hat die traditionsreiche US-Warenhauskette J.C. Penney nach jahrelangem Niedergang in die Knie gezwungen. Das 118 Jahre alte Unternehmen meldete Insolvenz an. Nun will es sich einen Käufer suchen und sich mit der Aufgabe von Läden neu aufstellen. Nach den Insolvenzanträgen der Ladenketten Neiman Marcus und J. Crew ist J.C. Penney das bisher größte Corona-Opfer im US-Einzelhandel. Für die Firma arbeiten rund 85.000 Menschen.

 

J.C.Penney hat noch über 800 Läden, von denen viele das Herzstück amerikanischer Einkaufszentren sind. Die Warenhauskette, die unter anderem Kleidung verkauft, galt lange als Einkaufsort der US-Mittelschicht. Mit dem Boom des Online-Handels und der Dominanz von Amazon begann der Niedergang. Auch Konkurrenten wie die amerikanische Kaufhaus-Kette TJ Maxx machen dem Unternehmen seit Jahren zu schaffen.

 

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