Lidl erhöht Anzahl der Ausbildungsplätze um 40 Prozent

 

Lidl Deutschland erhöht die Zahl seiner Ausbildungsstellen und Studienplätze im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent. Die Discounter-Kette plant laut einer Mitteilung, 2020 insgesamt mehr als 2.400 neue Azubis und dual Studierende ins Unternehmen zu holen. Karriereeinstiege bietet Lidl unter anderen in den Bereichen Verkauf, IT und Marketing.

 

Beim Recruiting setzt das Unternehmen auf Social Media und ist mit eigenen Karriere-Kanälen aus Instagram, LinkedIn, Xing sowie TikTok unterwegs. Ein Online-Bewerber-Tool ermöglicht ein schnelles Bewerbungsverfahren und wird durch Online-Bewerbungsgespräche ergänzt. Ergänzt wird das Angebot mit der digitalen Lernplattform "Prozubi" sowie einer Lern-App, mit der sich die Nachwuchskräfte auf Prüfungen vorbereiten können.

 

Für alle Azubis, die 2020 vor ihrem Ausbildungsabschluss stehen, hat Lidl in den letzten Wochen ein Telefoncoaching eingeführt, in dem sie durch erfahrene Ausbilder auf ihre Abschlussprüfung vorbereitet werden.

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Zum Weiterlesen

IFH-Prognose

Wie stark der Onlinehandel bis 2024 wachsen wird

Nach dem coronabedingten Rekordjahr 2020 mit einem Online-Umsatz zwischen 80 und 88 Milliarden Euro werden bei Trendfortschreibung 2024 120 Milliarden erreicht, bei zunehmender Dynamik sogar 141 Milliarden. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Instituts für Handelsforschung (IFH).

Marketing

Wie kleine Händler Kunden ansprechen können

Viele Deutsche halten es für wichtig, kleine Unternehmen, die es während der Coronakrise schwer haben, zu unterstützen - das zeigt eine You-Gov-Umfrage. Eine überwiegende Mehrheit der Verbraucher fühlt sich jedoch vom Marketing solcher lokalen Händler nicht angesprochen.

Coronapandemie

Wie deutsche Einzelhändler ihre Lieferketten krisenfest aufstellen

Eine Studie der Unternehmensberatung Alvarez & Marsal (A&M) beschreibt die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die Lieferketten im Einzelhandel. Demnach werden Händler Produkte im Wert von rund 9,4 Mrd. Euro in den nächsten zwölf Monaten aus Deutschland beziehen.

Preisauszeichnung

Das Ende des Feilschens

Meist klein und unscheinbar, verhindert es doch, dass es im deutschen Einzelhandel wie auf einem ­orientalischen Basar zugeht: Das Preisschild, vor über 150 Jahren von ersten Kaufhäusern eingeführt, beendet das Preisgeschacher und erleichtert Preisvergleiche.

Lockdown

HDE erwartet Klagen von Händlern wegen Coronahilfen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet mit Klagen von Einzelhandelsunternehmen gegen die Art der staatlichen Corona-Entschädigung. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth begründet dies mit einer Ungleichbehandlung gegenüber der Gastronomie.