Mithilfe seines Anfang Oktober gestarteten Übernahmeangebots ist es dem tschechischen Investor Daniel Kretinsky gelungen, seinen Anteil am Handelskonzern Metro weiter aufzustocken. Gemeinsam mit seinem Partner Patrik Tkac kontrolliert er nun 37 Prozent der Aktien.
Die von Kretinsky kontrollierte EPGC GmbH habe zum Ende der Annahmefrist Angebote für insgesamt 7,1 Prozent der Metro-Stammaktien und 1,1 Prozent der Metro-Vorzugsaktien angenommen, teilt das Unternehmen mit. Weil EPGC damit die 30-Prozent-Schwelle überschritten hat, kann das Unternehmen nun seine Anteile schrittweise weiter erhöhen, ohne ein Pflichtangebot abzugeben.
Der Metro-Konzern hatte seinen Aktionären dazu geraten, das Übernahmeangebot abzulehnen. Der Kaufpreis sei zu gering angesichts des jüngst abgeschlossenen Umbaus zu einem reinen Großhändler. Dabei waren die verlustträchtige Supermarktkette Real und das China-Geschäft verkauft und Schulden reduziert worden.
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