Metro-Altaktionäre prüfen wohl Aufbau einer Sperrminorität

 

Investor Daniel Kretinsky kontrolliert nach dem jüngsten Aktienzukauf 40,6 Prozent der Aktien des Handelskonzerns Metro. Angesichts dessen erwägen Altaktionäre laut einem Bericht der Lebensmittel Zeitung, ihren Anteil auf eine Sperrminorität von über 25 Prozent aufzustocken.

 

Dem Bericht zufolge prüfen Meridian-Stiftung und Beisheim-Holding derzeit ihre Optionen: Sie diskutieren demnach, gemeinsam ihr Aktienpaket auf eine Sperrminorität jenseits der 25 Prozent aufzustocken. Auch ein Anteilsverkauf zu einem späteren Zeitpunkt soll angeblich nicht ausgeschlossen sein.

 

Auch ansonsten ist Bewegung im Handelskonzern: Metro prüft einem weiteren Bericht zufolge eine Verlegung von Teilen seiner in Düsseldorf angesiedelten Verwaltung. Düsseldorf soll zwar Firmensitz bleiben, auf die Mitarbeiter könnte aber ein Umzug innerhalb der Stadt zukommen.

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Zum Weiterlesen

IFH-Prognose

Wie stark der Onlinehandel bis 2024 wachsen wird

Nach dem coronabedingten Rekordjahr 2020 mit einem Online-Umsatz zwischen 80 und 88 Milliarden Euro werden bei Trendfortschreibung 2024 120 Milliarden erreicht, bei zunehmender Dynamik sogar 141 Milliarden. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Instituts für Handelsforschung (IFH).

Marketing

Wie kleine Händler Kunden ansprechen können

Viele Deutsche halten es für wichtig, kleine Unternehmen, die es während der Coronakrise schwer haben, zu unterstützen - das zeigt eine You-Gov-Umfrage. Eine überwiegende Mehrheit der Verbraucher fühlt sich jedoch vom Marketing solcher lokalen Händler nicht angesprochen.

Coronapandemie

Wie deutsche Einzelhändler ihre Lieferketten krisenfest aufstellen

Eine Studie der Unternehmensberatung Alvarez & Marsal (A&M) beschreibt die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die Lieferketten im Einzelhandel. Demnach werden Händler Produkte im Wert von rund 9,4 Mrd. Euro in den nächsten zwölf Monaten aus Deutschland beziehen.

Preisauszeichnung

Das Ende des Feilschens

Meist klein und unscheinbar, verhindert es doch, dass es im deutschen Einzelhandel wie auf einem ­orientalischen Basar zugeht: Das Preisschild, vor über 150 Jahren von ersten Kaufhäusern eingeführt, beendet das Preisgeschacher und erleichtert Preisvergleiche.

Lockdown

HDE erwartet Klagen von Händlern wegen Coronahilfen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet mit Klagen von Einzelhandelsunternehmen gegen die Art der staatlichen Corona-Entschädigung. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth begründet dies mit einer Ungleichbehandlung gegenüber der Gastronomie.