Online-Boom lässt Otto wachsen

 

Das veränderte Konsumverhalten der Verbraucher während der Pandemie beflügelt die Geschäfte der Otto Group. Vor allem online können die Hamburger im ersten Halbjahr punkten, einer Mitteilung zufolge haben sich die Umsätze insbesondere in den Bereichen Möbel und Technik deutlich erhöht.

 

Der Umsatz ist demnach weltweit auf vergleichbarer Basis um rund 12 Prozent gestiegen. Hierzulande steht die Otto Group sogar noch besser da, das Unternehmen konnte seinen Umsatz um 14 Prozent erhöhen. Wesentlicher Treiber dieses Umsatzsprunges ist der E-Commerce: Er hat weltweit auf vergleichbarer Basis um rund 20 Prozent zugelegt. Der Bereich Textilhandel allerdings hat laut Mitteilung auch bei Otto in den ersten Monaten der Pandemie unter einer Nachfrageschwäche gelitten.

 

Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, kommentiert die Entwicklung: "Die Corona-Pandemie ist ein Katalysator für fundamentale Entwicklungen." Der Onlinehandel wachse seit vielen Jahren schneller als der stationäre Handel - ein Wandel, den die Coronapandemie stark beschleunigt habe. Angesichts dessen erwartet Birken, dass im laufenden Geschäftsjahr die Umsatzziele übertroffen werden.

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Mehr Nachrichten zur Coronakrise

Lockdown

HDE erwartet Klagen von Händlern wegen Coronahilfen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet mit Klagen von Einzelhandelsunternehmen gegen die Art der staatlichen Corona-Entschädigung. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth begründet dies mit einer Ungleichbehandlung gegenüber der Gastronomie.

Lockdown

Handel hofft auf Click-and-Collect-Regelung

Der neue Shutdown ist für viele Händler in den Fußgängerzonen eine Katastrophe. Die Branche fordert eine Alternative, die zumindest einen Teil des Geschäfts sichern könnte.

Coronapandemie

Lockdown: Mehr Hilfsgelder für Händler und Innenstädte gefordert

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern für eine Schließung des Nicht-Lebensmittelhandels ab Mittwoch macht der Handelsverband Deutschland (HDE) deutlich, dass die bisher geplanten Hilfsprogramme für die Einzelhändler seiner Auffassung nach nicht ausreichen.

Analyse

Wie der Teil-Lockdown in deutschen Einkaufsstraßen wirkt

Aufgrund des Teil-Lockdowns zur Eindämmung der Coronapandemie fehlen dem Einzelhandel in Deutschlands Innenstädten Kunden. Jedes vierte Geschäft hat deshalb einer Analyse der Marketing-Plattform Sendinblue zufolge vorübergehend geschlossen oder seine Öffnungszeiten angepasst.

Kampagne

"Kauf lokal – jetzt!"

Ohne einen lebendigen Fachhandel veröden unsere Innenstädte. Diesen Zusammenhang will eine neue bundesweite Social-Media-Kampagne Verbrauchern in Deutschland zum Start des Weihnachstgeschäfts ins Bewusstsein rufen.