Das Vertrauen in den Lebensmittelhandel in der Bevölkerung ist groß, gerade angesichts der fortdauernden Coronapandemie. Das teilt der Handelsverband Deutschland (HDE) unter Bezug auf den aktuellen Handelsreport Lebensmittel mit.
Die Handelsbranche leiste ihren Beitrag zur Kontrolle der Pandemielage und habe auf dem Höhepunkt der Coroankrise Versorgungssicherheit hergestellt sowie in kurzer Zeit Hygienekonzepte umgesetzt, erklärt der HDE. Neue bürokratische Auflagen beispielsweise im Rahmen eines Lieferketten- oder des Kassengesetzes seien eine zusätzliche Belastung und verschärften die Lage unnötig.
HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth weist darauf hin, dass laut einer Umfrage für den gerade erschienen Handelsreport Lebensmittel Kunden die Versorgungssicherheit durch den Lebensmittelhandel auf einer Skala von 0 bis 100 durchschnittlich mit 83 Punkten bewerteten. 80 Prozent der befragten Internetnutzer stimmten der Aussage zu, dass Corona-Schutzmaßnahmen gut umgesetzt wurden.
Genth mahnt, zusätzliche Belastungen für die gesamte Branche in der Krise unbedingt zu vermeiden. Vorschläge für ein Lieferkettengesetz, das die Händler zwingen soll, die Verantwortung für das einwandfreie Verhalten aller ihrer Zulieferer und Produzenten weltweit zu übernehmen, seien fehl am Platze. Genauso unverständlich sei, dass der Bundesfinanzminister kurzfristig auf der Umrüstung aller Kassen im Einzelhandel mit einer speziellen technischen Sicherheitseinrichtung bestehe, obwohl die Bundesländer eine Fristverlängerung gewährt hatten.
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