Der Handelsverband Berlin-Brandenburg und die Klimaschutzoffensive des Handelsverbands Deutschland (HDE) haben gemeinsam das Energiesparnetzwerk des Berliner Handels gegründet. Ziel ist es laut einer Mitteilung, kleine und mittlere Handelsunternehmen mit kostenlosen Effizienzchecks, Workshops vor Ort und Informationsmaterialien bei der Umsetzung von Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen.
Es sei wichtig, trotz der Coronakrise die Klimakrise nicht zu vergessen, kommentiert Ramona Pop, Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Das Energiesparnetzwerk sei "ein tolles Angebot, um kleine bis mittlere Händlerinnen und Händler direkt vor Ort für das Thema Energieeffizienz und Klimaschutz zu sensibilisieren". Der Einzelhandel in Berlin gehe mit gutem Beispiel voran, betont Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg. Und Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des HDE, verweist auf die bisherigen Bemühungen des Einzelhandels im Hinblick auf den Klimaschutz: Der CO2-Ausstoß im Einzelhandel habe sich im Vergleich zu 1990 bereits um 50 Prozent verringert. "Wir freuen uns, dass wir mit dem Wissen und den Erfahrungen der Klimaschutzoffensive nun auch praxisnah Berliner Einzelhändler*innen unterstützen werden“, so Genth.
Das Energiesparnetzwerk des Berliner Handels ist zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren finanziert, es bestehe die Option auf ein drittes Projektjahr, heißt es. Das Projekt wird mit Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms gefördert.
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