Ikea testet in Deutschland ein neues Konzept. In Berlin hat der Konzern eine Filiale eröffnet, die nur einen Bruchteil der üblichen Fläche bietet - allerdings in einer Innenstadtlage. Eine weitere in Potsdam soll folgen.
Nur 500 Quadratmeter ist die neue Filiale in Berlin-Pankow groß. Winzig im Vergleich zu den üblichen Möbelhäusern der Schweden, die 20.000 bis 30.000 Quadratmeter Verkaufsfläche bieten. Doch bei dem Berliner Laden handelt es sich um ein völlig neues Konzept des Unternehmens.
Ein Strategiewechsel steht an: Die 54 bestehenden Ikea-Möbelhäuser in Deutschland will der Konzern zwar erhalten, aber keine weiteren mehr in diesem Stil eröffnen. Denn der Onlinehandel wird auch im Bereich Möbel und Wohnen immer wichtiger. Daher investiert der Konzern in kleinere Flächen, in denen nicht mehr das gesamte Sortiment angeboten wird.
Das Unternehmen teilt dazu mit: "Mit den Planungsstudios schafft Ikea neue Möglichkeiten für ein modernes Einkaufserlebnis, bei dem Kunden ihre Wunschprodukte auf einfache und komfortable Weise suchen, finden, auswählen und bestellen." Das Konzept soll neue Kundenschichten erschließen: Die Zielgruppe sind Großstädter, die vielleicht gar kein Auto haben, und für die der Tagesausflug ins Möbelhaus am Stadtrand kein attraktives Einkaufserlebnis darstellt.
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