Metro Logistics will vom Großhandels- in den günstigeren Logistik-Tarif wechseln. Verhandlungen darüber mit der Gewerkschaft Verdi laufen, wie die Lebensmittel Zeitung berichtet. Parallel werde über ein Freiwilligen-Programm Personal abgebaut.
All das dient offenbar dazu, sich auf eine absehbar geringere Auslastung im Logistikbereich vorzubereiten. Zwar werden auch nach dem Verkauf der 276 Real-Märkte an den Investor SCP die Standorte vorerst weiterhin von der Logistik des Metro-Konzerns beliefert. Allerdings wird in den kommenden zwei bis drei Jahren im Bereich Logistik ein Rückgang von bis zu 70 Prozent erwartet.
Dem Bericht zufolge sind Haustarifverträge in den Regionen Brandenburg, Thüringen sowie Bremen bereits gekündigt worden. Bei der Gewerkschaft Verdi ist der Unmut groß, denn der Wechsel würde für die Beschäftigten erhebliche finanzielle Einbußen mit sich bringen.
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