Der Versandhändler Otto baut seinen Online-Marktplatz aus und will einem Bericht zufolge dort künftig einen eigenen Bezahldienst einsetzen. Angebote wie Raten- oder Rechnungskauf sollen die Kunden so bei jedem Handelspartner nutzen können.
Wie das Handelsblatt berichtet, will Otto eine Tochterfirma gründen, die alle Zahlungsfunktionen auf der Plattform abwickeln soll. Der Aufbau eines eigenen Payment-Dienstes sei für Otto „der nächste große und logische Schritt auf dem Weg unserer Transformation von einem Onlinehändler zu einem Plattformbetreiber“, zitiert das Blatt Otto-Vorstand Marc Opelt. Es gehe Otto darum, die Hoheit darüber zu bekommen, welche Services angeboten werden und wie sie gestaltet sind, so der Vorstand weiter. Der Endkunde soll nur Otto als einzigen Adressaten bei der Bezahlung haben.
Der Ausbau des Marktplatzes gehe „unter Volldampf“ voran, so Opelt. Ende des Jahres sollen nach seinen Worten rund 1.000 Händler auf der Plattform vertreten sein.
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