Kai Falk war seit 2010 für den HDE tätig und leitete die Bereiche Presse, Energie- und Umweltpolitik. In diesen zehn Jahren hat er seine Spuren beim HDE und im Handel hinterlassen. Mit großem Engagement und hoher Verbundenheit zu den Menschen und Themen der Branche prägte er die Kommunikation des HDE maßgeblich. Seine Leidenschaft galt vor allem umweltpolitischen Themen, insbesondere die Herausforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und internationale Lieferketten lagen ihm am Herzen.
Kai Falk gab der Arbeit des Handelsverbandes nach außen und innen ein Gesicht. Zudem brachte er über die Jahre große Projekte voran. So war er Initiator der 2011 gestarteten Einzelhandels-Branchenkampagne „Alles fürs Leben“. Im Bereich Umwelt trug er federführend zum Aufbau der Zentralen Stelle Verpackungsregister, zur Initiierung einer bundesweiten Klimaschutzoffensive und zur Entstehung einer Selbstverpflichtung des Handels zur Reduzierung von Kunststofftragetaschen bei. Überdies engagierte er sich im Aufsichtsrat von Fairtrade und in der Jury Umweltzeichen, die das Umweltsiegel Blauer Engel vergibt.
Geschätzter Kollege und Freund
Kai Falk setzte sich in zahllosen Interviews und Artikeln für die Branche ein. Darüber hinaus war er Mitglied in diversen Gremien und Ausschüssen, in denen er den Handel vertrat. Ferner engagierte er sich als Geschäftsführer der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) für die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels. Der HDE, die AVE und der deutsche Handel verlieren mit Kai Falk einen engagierten und geschätzten Kollegen sowie einen aufrichtigen Freund und Partner. Er wird uns fehlen.
Kai Falk war aber auch ein Familienmensch, insbesondere seine Enkelin war sein ganzer Stolz. Nichts genoss er mehr als die Familienurlaube an der Ostsee. Seiner Familie wünschen wir viel Kraft, mit diesem schweren Verlust umzugehen. Seine Karriere begann Kai Falk übrigens als Journalist beim Radio. Das zeigte sich auch in den Jahren beim HDE. Vor jeder Pressekonferenz sagte er den Satz: „Wenn nichts mehr geht, dann spielen wir halt Musik.“