Dieser Forderung des Handelsverbandes Deutschland (HDE) schloss sich das Europaparlament in der heutigen Plenarabstimmung zur Reform der EU-Richtlinie über die Energieverbrauchskennzeichnung weitestgehend an. „Weder dem Verbraucher noch der Umwelt ist geholfen, wenn Händler ihre Lagerware verschrotten müssen, nur weil kein aktuelles Energielabel zur Verfügung gestellt wird“, so der Leiter des HDE-Büros in Brüssel, Götz Brandau. Es hätte vor allem für kleine und mittelständische Händler bedenkliche Folgen, wenn sie ihre bereits bezahlten Lagerbestände nicht mehr abverkaufen könnten.
Der HDE fordert jetzt, dass sich Europaparlament und Mitgliedstaaten in den anstehenden Verhandlungen auf praktikable Lösungen verständigen, die die bürokratischen Hürden auf das notwendige Maß reduzieren und keine Steilvorlage für neue Abmahnwellen gegen Einzelhändler geben.
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