Die Lidl Stiftung & Co. KG erhielt den Fairtrade Award in der Kategorie „Handel“ aufgrund ihres langjährigen Engagements für den fairen Handel. Bei der von Schauspielerin Anke Engelke moderierten Preisverleihung in Berlin würdigten die Juroren, unter ihnen HDE-Geschäftsführer Kai Falk, insbesondere die Breitenwirkung dieses Einsatzes. Sortimentsvielfalt und breite Verfügbarkeit der Handelsmarke öffneten den fairen Handel für eine breite Konsumentenschicht und trügen auf diese Weise maßgeblich zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation von Bauern und Arbeitern im globalen Süden bei, argumentierte die Jury.
Ohne Zweifel zählt Lidl in Sachen Fairtrade zu den Pionieren im Lebensmittelhandel. Als erster Händler in Deutschland führte das Unternehmen 2006 bundesweit Fairtrade-zertifizierte Produkte unter der Eigenmarke Fairglobe ein. In den darauffolgenden Jahren wurde das entsprechende Sortiment kontinuierlich ausgebaut. Darüber hinaus gehört Lidl seit 2014 zu den ersten Partnern des Fairtrade-Kakao-Programms.
Doch Lidl war nicht das einzige Unternehmen, dessen Engagement für den fairen Handel überzeugte: Platz zwei in der Kategorie „Handel“ ging an Rewe Boppard für aufmerksamkeitsstarke Kundenaktionen und den Einsatz für die Fairtrade-Town-Kampagne in Boppard. Platz drei erhielt die schweizerische Pakka AG: Das Unternehmen verlagert Wertschöpfung in den Süden und fördert die Vermarktung seiner Nussprodukte vor Ort. Die Vergabe der Preise erfolgte im Rahmen der sechsten International Fairtrade Conference, die sich in diesem Jahr der verantwortlichen Gestaltung globaler Lieferketten widmete.
Kommentare