Unterwegs im Namen der Firma
Schnell, praktisch und angenehm soll das professionelle Reisen sein. Zudem erfüllen Dienstwagen für Unternehmer eine wichtige repräsentative Funktion. Vier aktuelle Modelle mit Aussagekraft.
Schnell, praktisch und angenehm soll das professionelle Reisen sein. Zudem erfüllen Dienstwagen für Unternehmer eine wichtige repräsentative Funktion. Vier aktuelle Modelle mit Aussagekraft.
Porsche Cayenne Turbo
2175 Tonnen wiegt der Cayenne Turbo, beschleunigt aber in 4,1 Sekunden von null auf Tempo 100– ein echter Porsche also. Das neue V8-Modell sieht zwar ähnlich aus wie sein Vorgänger, rollt in der dritten Generation jedoch technisch komplett überholt an den Start. Evolution eines Erfolgsmodells heißt das im Porsche-Jargon. Downsizing ist für die Zu enhausener hingegen ein Fremdwort: 550 PS, 4-Liter-Hubraum und Biturbo-Aufl adung sowie 770 Newtonmeter sind glasklare Ansagen. Die neue Tiptronic-S-Automatik mit acht Stufen und serienmäßiger Allradantrieb bringen die brachiale Kraft auf die Straße. Der Fahrer wird zum König der Autobahn und reist kommod und sportlich mit Luftfederfahrwerk, elektrischer Wankstabilisierung und Hinterachslenkung als Dauergast auf der Überholspur. Wer es sich leisten kann – oder wer es seiner Firma wert ist – lässt sich beim gedankenverlorenen Beschleunigen in die adaptiven Sitze drücken und genießt das Gefühl, selbst von vielen Porsche-Fans vielleicht nicht gemocht zu werden, recht sicher aber auch nicht überholt werden zu können.
Jaguar XF Sportbrake
Wer von Kombis redet, darf vom hiesigen Automarkt nicht schweigen: Die Limousinen mit den extragroßen Ladevolumina verkaufen sich nirgendwo erfolgreicher. Das mag am deutschen Sinn für E zienz liegen. Umso schöner aber, wenn die automobile Kombifunktion noch mit einem Schuss britischer Eleganz veredelt wird. Der neue Jaguar XF Sportbrake ist praktisch und schick. Das Interieur ist gewohnt komfortabel ausgestattet und schließt das InControl-Infotainment-System von Jaguar mit einem 8-Zoll-Touchscreen mit ein. Die Rückbank lässt sich vollständig umklappen oder im Verhältnis 40 : 20 : 40 teilen. Das Ko erraumvolumen beträgt 565 Liter, umgebaut 1 700 Liter. Der Sportbrake ist entweder mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 8-Gang-Automatikgetriebe verfügbar. Zudem stehen fünf Motorisierungen zur Auswahl, vom 2-Liter-4-Zylinder-Turbodiesel mit 163 PS bis zum 4-Zylinder- Turbobenziner mit 250 PS. Nettes Gimmick am Rande: Der neue Jaguar kann mit einem sogenannten Activity Key gestartet werden, der als wasserdichtes Armband getragen wird. Golftasche aus dem Ko erraum holen, Handgelenk vors Blech halten und zu geht die Tür sowie los die Activity.
Alfa Romeo Giulaa Veloce 2.0
Das Veloce-Emblem wurde 1962 entwickelt und stand für die sportliche Version der Giulia Spider. Jetzt ist es zurück, um die Tradition mit der Alfa Romeo Giulia Veloce fortzuführen. Der vordere Stoßfänger hat einen vergrößerten Lufteinlass und lässt dadurch die für die Italiener typische Trilobo-Kühlerpartie noch markanter erscheinen. Unter der Haube entfesselt ein 2-Liter-Turbo-Aggregat 280 PS, die dank Allradantrieb (als erstes Modell der Giulia-Baureihe mit Alfa Q4) und 8-Gang-Automatik mühelos beherrschbar sind. Auf Wunsch ist die Giulia Veloce mit 19-Zoll-Leichtmetallfelgen und gelb oder rot lackierten Bremssätteln erhältlich. Die Option akzentuiert die Bissigkeit des Gesamtpakets und komplementiert die wuchtige Heckpartie samt Di usor mit zwei integrierten Auspu rohren. Zugegeben: Wer mit der Giulia Veloce eine Reise unternehmen möchte, sollte nur kleines Gepäck einplanen (480 Liter Ko erraumvolumen, sehr kleine Luke) und Heckpassagiere, die größer sind als Kinder, besser zu Hause lassen. Aber: Es gibt nicht viele Limousinen, die bei Geschäftspartnern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Giulia Veloce bricht spielend das Eis und lädt gemeinsam mit Fremden zum automobilen Schwärmen ein.
BMW 640i GT
Die coupéhafte Silhouette des Viertürers fällt sofort ins Auge. Die Proportionen werden von der langen, konturierten Motorhaube, dem elegant streckenden Radstand und der zurückversetzten Fahrgastzelle geprägt. Der erste BMW 6er-Gran-Turismo und das nach Cabrio und Coupé dritte Modell der 6er-Reihe ist „ein Statement auf jeder Reise“, meint BMW– und hat damit natürlich völlig recht. Man kann sogar Passagiere hinten mitnehmen, ohne dass diese im schlanken Sportwagen klaustrophobische Ängste entwickeln müssten. Serienmäßig sorgen ein dritter Sitzplatz im Fond sowie umklappbare Rücksitzlehnen für Variabilität. Im BMW 650i Gran Coupé wird überdies erstmals ein neuer, jetzt 450 PS starker V8-Motor eingesetzt. Er wird ebenso wie die 6-Zylinder- Motoren im BMW 640i Gran Coupé und im BMW 640d Gran Coupé serienmäßig mit einer 8-Gang-Sportautomatik sowie mit umfangreicher BMW-E cientDynamics-Technologie kombiniert. Die Serienausstattung aller Modelle umfasst unter anderem den Fahrerlebnisschalter einschließlich Eco-Mode und die Start-Stopp-Funktion. Xenon-Licht, 2-Zonen-Klimaautomatik, Lederausstattung und elektrisch einstellbare Sitze mit Memoryfunktion tragen ebenso zum Fahrvergnügen bei wie das reichhaltige Angebot an Optionen, darunter etwa adaptive LED-Scheinwerfer oder das M-Sportpaket.
Schlagworte: Autoquartett, Fuhrpark, Auto
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